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Für
die Vorbereitung Ihres Aufenthaltes
können Sie hier u.a.einen Wanderführer
für den Unterspreewald erwerben.
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28.05.2005 Lausitzer
Rundschau
Der Unterspreewald
rückt näher an die Autobahn
Krausnick Der Unterspreewald wird
wesentlich besser als bisher mit der Autobahn
verbunden zum Vorteil für die Unterspreewälder
ebenso wie für die Touristen. Kommunalpolitiker
der Ämter Unterspreewald und Schenkenländchen
sowie des Landkreises Dahme-Spreewald haben mit
dem symbolischen ersten Spatenstich die Realisierung
eines Bauprojektes gestartet, für das seit
20 Jahren gekämpft wurde: Der Aus- und teilweise
Neubau der Straße von Krausnick über
das ehemalige Militärgelände Brand,
wo sich nun das Freizeitunternehmen Tropüical
Islands befindet, zur Autobahnanschlussstelle
Staakow.

Ulrich Arnts, Amtsdirektor Schenkenländchen,
Heinz Gehre, Ortsvorsteher Briesen, Gerhard Buschick,
Bürgermeister der Gemeinde Krausnick - Groß
Wasserburg, Jens-Hermann Kleine, Amtsdirektor
Unterspreewald, Erwin Hormann, Ortsvorsteher Krausnick
und Landrat Stephan Loge (v.r.) beim Spatenstich
für den Ausbau der Straße von Krausnick
in Richtung Tropical Islands. Foto: privat
In drei Bauabschnitten
soll die Verbindung von Krausnick bis zur Brücke
über die Eisenbahn in Brand, von wo aus es
eine gute Straße bis zum Autobahnanschluss
Staakow gibt, hergestellt werden. Das erste jetzt
in Höhe von Tropical Islands in Angriff genommene
Teilstück ist der Neubau einer einst vorhandenen
Straße, die einer der beiden Start- und
Landebahnen auf dem einstigen Militärgelände
weichen musste. Wie Michaela Schudek, Bauamtsleiterin
des Amtes Unterspreewald informiert, soll dort
bis zum September eine 1,3 Kilometer lange und
5,50 Meter breite Asphaltpiste entstehen. Sie
bildet das Mittelstück der künftigen
Verbindung. Im nächsten Jahr soll der Abschnitt
von Tropical Islands bis zur Brücke in Brand
ausgebaut werden, im Jahr 2012 der vorhandene,
aber sehr desolate Anschluss von Tropical Islands
bis nach Krausnick.
Finanziert wird
das Vorhaben laut Landkreis Dahme-Spreewald mit
Fördermitteln des Landes Brandenburg in Höhe
von 315 000 Euro sowie mit 232 700 Euro aus dem
Haushalt des Landkreises. »Für dieses
klare Zeichen der Wirtschaftsförderung im
Süden des Landkreises danke ich besonders
den Abgeordneten des Kreistages, die mit dem Beschluss
des Haushaltes die Grundlage für diese Investition
gelegt haben«, sagte Jens-Hermann Kleine
(CDU), Direktor des Amtes Unterspreewald, beim
ersten Spatenstich. »Diese Straße
ist sicherlich von der Bedeutung her eine der
wichtigsten Investitionen für die wirtschaftliche
Entwicklung des Unterspreewaldes«, da sie
»große Vorteile für den Tourismus,
aber auch die ansässige Wirtschaft bringt«,
so Kleine. »Dieser Tag ist ein guter Tag
für die Menschen und Unternehmen
im Unterspreewald.«
dh
20.12.2005 Lausitzer
Rundschau
Straße zum Krausnicker Tor soll ausgebaut
werden
Land "plant" Projekt / Gemeinde stimmt
zu
Das Land Brandenburg plant, die
Straße von Krausnick in Richtung Brand bis
zum Krausnicker Tor auszubauen. In dem Anhörungsverfahren
ist auch die Stellungnahme der Gemeinde Krausnick-Groß
Wasserburg gefragt gewesen.
Die Gemeindevertretung hat in ihrer jüngsten
Sitzung dem Vorhaben zugestimmt, informieren Jens
Hermann Klein, Direktor des Amtes Unterspreewald,
und Michaela Schudek, Bauamtsleiterin des Amtes.
«Die Gemeinde will ja den Ausbau dieser
Straße, deren Zustand schlecht ist, seit
Jahren» , sagt Michaela Schudek. Gemeinde
und Amt hätten lange für die Öffnung
der Straße, die über das einst militärisch
genutzte Gelände führt, gekämpft
und dieses Ziel im Jahr 2000 erreicht. Damit war
die Verbindung von der Autobahnabfahrt Staakow
in den Unterspreewald wieder hergestellt. Für
deren Ausbau sei die Brücke über die
Bahn in Brand ein Schritt gewesen, so Schudek.
Ein weiterer sei mit dem Bau eines Kreisverkehrs
am Krausnicker Ortsausgang auch bereits absolviert.
Nun gehe es um den Ausbau der fast schnurgerade
durch den Wald verlaufenden Straße.
Die Strecke misst rund 3,3 Kilometer. Sie soll
grundhaft ausgebaut werden, geht aus den Unterlagen
des Landes hervor. Geplant ist eine Fahrbahnbreite
von 5,50 Meter, rechts und links Bankette. Ein
Radweg soll im Auftrag des Landkreises Dahme-Spreewald
neben ihr angelegt werden. Die vorhandenen Anschlüsse
von Wegen an die Landstraße sollen wieder
hergestellt werden.
Gebaut werden soll im nächsten und übernächsten
Jahr, geht aus den Unterlagen hervor, die das
Land an das Amt Unterspreewald geschickt hat.
«Das ist aber nicht verbindlich» ,
sagt Michaela Schudek. Während der Bauzeit
werde die Straße voll gesperrt. Das sei
ihrer Lage im Biosphärenreservat und einer
Trinkwasserschutzzone geschuldet sowie der geplanten
Ausbaubreite. Umgeleitet werden soll der Verkehr
über Brand, die Autobahn, Freiwalde und Schönwalde.
(dh)