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5.11.2009 Das
Helmdesign für unser neues Brenngerät!

22.10.2009 Armond
Dishers WhiskyNews:
Sehr geehrter
Herr Dr. Römer!
Das Charity-Tasting vom vergangenen Samstag war eines der Superlative.
Es war nicht nur das Längste von allen - die Letzten gingen
wohl gegen viertel nach drei - sondern erlöste mit 1420
Euro den höchsten Betrag nach dem exklusiven "Ü30"-Tasting
im vergangenen Dezember. Das sind 300 Euro mehr als das nächstbeste
Ergebnis.
Der Erlös wird Karl Förster und Helfen ohne Grenzen
e.V. dabei unterstützen, die Situation der Bürgerkriegsflüchtlinge
in Burma weiter zu verbessern.
Die Whiskyflaschen mit ca. 22cl Restinhalt wurden für 10
bis 36 Euro versteigert, wobei Simons Bavarian Pure Pot
Still 10YO 40% die Krone gebührt, dicht gefolgt von Ihremm
Sloupisti, der 30 Euro erlöste. Erwähnenswert sind
auch die 10 Euro für den Whesskey, denn in der Flasche
war nominell nur noch ein Stamperl enthalten - in Wahrheit waren
es wohl aufgrund der guten Befüllung doch noch zwei.
Die Versteigerungserlöse spiegeln auchdie Bewertung der
Teilnehmer wider. Ein Teilnehmer meinte über Ihren Sloupisti,
er würde ihn an den Aberlour a'bunadh erinnern. Mich erinnerte
er an ein Cask Sample eines 1990er Aberlour von Malts of Scotland.
Darüber hinaus habe ich noch zwei ausführliche Verkostungsnotizen
anzubieten:
Farbe: Tiefer Bernstein.
Aroma: Kräftig, fruchtig, alkoholisch. Bier?
Körper: Kraftvoll, Sherry? Trauben, Schokolade, mächtig.
Geschmack: Fruchtig, schokoladig, bombig, trocken und nachhaltig.
Nachklang: Sehr, sehr lang! Traubenfrucht, Wein, Schokolade,
Gewürzkuchen, Lebkuchen, Orangeat, Zitronat.
Mit Wasser: Wie oben! Trockenheit bleibt stehen!
Kommentar: Wieder eine Aroma-"Super"-Bombe!
und
Farbe: Dunkler, rötlicher Bernstein.
Aroma: Sehr fruchtig, dunkle Schokolade, minimal Karamell. Marzipan.
Mit Wasser: Etwas intensiver, dafür runder, sonst wie ohne
Wasser.
Geschmack: Sehr kräftig, fast scharf. Adstringierend. Mit
Wasser: Zart adstringierend, nur noch ein bisschen kräftig.
Schwere Aromen. Zartes Holz.
Nachklang: Fruchtig, Wein. Sehr kräftig. Später Marzipan.
Mit Wasser: Schokolade, Marzipan. Hustensaft.
Aus der Versteigerung gibt es weiteres Erfreuliches zu berichten:
Die Mini-Marmeladen gingen für 4-10(!) Euro weg, die mittleren
Christmas Edition-Gläser für 6-13 Euro und die großen
Marmeladen für 13-16 Euro.
Während die Schiefertafel mit Ardbeg-Logo für vergleichsweise
moderate 16 Euro ersteigert wurde, erbrachte die Parkmore-Schiefertafel
aus echtem Parkmore-Schiefer sagenhafte 45 Euro. Die Kalender
erlösten 7-10 Euro.
Rekordverdächtig waren auch die 76 Euro, die wir als zusätzliche
Spenden verzeichnen durften.
Ich möchte mich zum Abschluss nochmal herzlichst bei Ihnen
für Ihre Spende bedanken und hoffe, dass ich Sie irgendwann
wieder einmal um eine Spende bitten darf.
Schöne Grüße
Armin Schüssler
Armond Dishers WhiskyNews
Armin Schüssler
Am Ring 3b
91522 Ansbach
Tel.: +49 (0)981 4815321
Mobil: +49 (0)1577 2047939
Web: http://www.adwn.de
Jim Murray's
Whisky Bible 2010
8.10.2009
Wir haben ein
600 Liter Brenngerät bestellt. Es soll noch 2009 geliefert
werden.


9.10.2009
Interessante
Fässer braucht das Land: 2mal belegte Barriques vom Chateau
d´Yquem

werden zum "Sautern-finish"
unseres Sloupisti fertig gemacht.

Die Brennscheune
mit Cafe und OBL

Whiskynacht in
Chemnitz 2009

Felix Jedlicka,
der Veranstalter von Whisky-Seminaren/-Tastings/-Dinners/-Barbecues
in Süd- und Ostsachsen Kontakt: mailto:FelixDeSax@web.de
Der
WaC im Spreewald

Spreewald Whisky
"Jenseits
des Tweed" So
überschrieb Theodor Fontane den Bericht über seine Reise durch Schottland,
die er zusammen mit seinem Freund Bernhard von Lepel im August 1858 unternahm.
"Und dass dem Netze dieser Spreekanäle
nichts vom Zauber von Venedig fehle, durchfurcht das endlos wirre Flußrevier
in seinem Boot der Spreewaldgondolier." Das schrieb ebenfalls Theodor Fontane.
Es liegt also ganz nahe einen "Spreewald Whisky" zu machen. Wir füllen
gerade die Weihnachtsgeschenkabfüllung vom Jahrgang 2004/5 ab. Ab November
wieder zu erwerben.
Trauben
von der Hauswand, Quitten und Vogelbeeren. In der Gärscheune.
Traubenkirschen


Honigbrand
2007/8 
Williams
2008
Whiskydestille
und Fasskeller Die
Brennscheune bekommt Konturen (15.07.2008) 

Vorher
 

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Zuckerrohrmelasse,
Honig, Wild-, Trauben- und Süßkirschen freuen sich auf die alkoholische
Gärung 2008 |
Lausitzer
Rundschau Juli 2008 Ein
Tag mit den Schlepziger Brau- und Brennmeistern / RUNDSCHAU-Serie Teil IV Per
Zufall auf den Whisky gekommen Eichenfass
auf Eichenfass stapelt sich in einem Lagerraum in Schlepzig (Dahme-Spreewald).
Dort ruht er, der Spreewälder Whisky namens Sloupisti. Doch bevor der Hochprozentige
so manche trockene Kehle netzen darf, braucht es vor allem eins: Zeit. Mindestens
drei Jahre muss er in den Fässern reifen. Geduld und Zeit brauchen auch Brennmeister
Jens Richter und Brauer Uwe Zech, die den Sloupisti im Landgasthof «Zum
grünen Strand der Spree» herstellen. Dabei sind beide eher zufällig
in dieses Handwerk hineingerutscht. 
Foto:
D. Schülbe Prüfender Blick: Brauer Uwe Zech (l.) und Brennmeister
Jens Richter begutachten im Schlepziger Gasthof das frisch gewonnene Destillat. «Ich
musste damals ab und zu die Kessel reparieren und lernte so automatisch etwas
darüber.»«Ich bin wahrlich kein Experte. Ich kann die vielen
Sorten nicht an ihrem Geschmack unterscheiden.» Uwe Zech, Braumeister
Jens Richter, Brennmeister Es
ist früh am Morgen im Schlepziger Gasthof. Whisky-Braumeister Uwe Zech schlurft
zu seinem Arbeitsplatz. Vorbei an dem noch kalten steinernen Backofen für
frisches Brot, vorbei an der unbesetzten hölzernen Theke mit den vielen Flaschen
Selbstgebranntem erklimmt er eine kleine steile Stiege im Restaurant. Sie führt
zur Galerie. Dort steht der 46-Jährige die Hälfte des Tages an der Maischepfanne.
Ein Kessel, indem Wasser und Malz gemischt werden. Der Mann mit der grünen
Latzhose ist zuständig für die Basis des Whiskys die Maische,
die anschließend zu Alkohol vergoren wird. In Schlepzig stellen Uwe Zech
und sein Kollege Jens Richter einen Single-Malt her. So heißt ein Whisky,
der in einer einzigen Destillerie gebrannt wird. Im Dezember 2007 verkosteten
Zech und Richter den ersten Schluck des Schlepziger Whiskys, der seither auf der
Getränkekarte des Restaurants steht. An diesem Sommertag hat die Sonne
das Gebälk des Gasthofes noch nicht erwärmt. Heiß wird es trotzdem
gleich. Uwe Zech drückt ein paar grüne und rote Knöpfe auf einem
Schaltpult. Während die Temperatur in den trichterförmigen Kupferpfannen
kontinuierlich steigt, wie die digitale Anzeige am Schaltpult verrät, befüllt
er eine der beiden mit Wasser. 900 Liter werden es insgesamt sein, wenn die Pfanne
voll ist. Am oberen Ende des Bottichs ist ein langes Rohr befestigt. Bis unter
die Decke des Gasthofes führt dieses. Es ist jedoch nur eine Attrappe, wie
Uwe Zech sagt, die dem Raum mehr Flair geben soll. In großen Brauereien,
erklärt der 46-Jährige mit den grau-melierten Haaren, werde über
solche Rohre das Malz in die Maischepfanne gefüllt. Aber in Schlepzig sei
noch alles Handarbeit, sagt Zech und schnappt sich einen der weißen Malz-Säcke. Der
Brauprozess scheint etwas für Mathematiker zu sein. Die Temperatur: genau
62 Grad Celsius. Die Malzmenge: exakt 275 Kilogramm. Und die Ruhezeit: keine Sekunde
weniger als 20 Minuten. Die erste Rast nennt der Braumeister diesen Ruheprozess.
Die zweite Rast bei 72 Grad dauert noch einmal 45 Minuten. Währenddessen
wird die Masse in ihre Bestandteile getrennt. Es entsteht eine Zuckerlösung,
die Vorderwürze. Dass er einmal Vorderwürze herstellen würde,
hätte Uwe Zech nie gedacht. Der gelernte Schlosser kam vor zehn Jahren an
den Schlepziger Gasthof als Hausmeister. «Ich musste damals ab und
zu die Kessel reparieren» , sagt er und poliert dabei einen der kupfernen
Behälter auf Hochglanz, «und lernte so automatisch etwas darüber.»
Als der alte Braumeister in Rente ging, übernahm Zech den Job. «Ich
habe eine Menge von ihm gelernt und mir zudem sehr viel angelesen.» Trotzdem
sei die Anfangsphase schwierig, manch anderer Braumeister skeptisch gewesen. Inzwischen
sind Zech und seine Arbeit aber längst anerkannt. Derweil macht sich der
Brennmeister Jens Richter ans Werk. Richter, größer und 24 Jahre jünger
als Zech, ist der Ruhigere von beiden. Er ist für die Destille zuständig.
Im Vergleich zu den riesigen Maischepfannen wirkt sie fast ein wenig unscheinbar.
Samt Kessel, Auffangvorrichtung und den vielen Rohren steht die Destille auf einem
Backsteinsockel im oberen Gästeraum des Restaurants. Dort verbrennt Richter
die vergorene Maische. Und dort ist fein säuberlich Holz gestapelt. Jens
Richter nimmt einige Holzscheite. «Davon geht beim Brennen eine Menge drauf»
, sagt er und wirft das Holz ins lodernde Feuer unter dem bauchigen Bottich der
Destille. Das Wasser darin sprudelt bereits. Zeit für die Maische. Der 22-Jährige
rollt eine blaue Tonne zu dem Apparat. Darin wurde Uwe Zechs Maische eine Woche
lang gelagert. Bei diesem Prozess wird der Malzzucker zu Alkohol und Kohlendioxid
(CO 2 ) vergoren. Durch ein Gärröhrchen, das am Deckel der Tonne angebracht
ist, kann das CO 2 entweichen. Sauerstoff kann in die luftdicht abgeschlossen
Behälter aber nicht eindringen. Mit einer überdimensionalen Kelle,
über die sich jeder Märchenriese freuen würde, schöpft Richter
die gelbliche Brühe in den Kessel. Es riecht süßlich und nach
abgestandenem Bier. Die Luft ist warm und feucht. Der Brennmeister nimmt sein
Basecap ab und wischt sich den Schweiß von der Stirn. Obwohl er tagtäglich
damit zu tun hat, ist Jens Richter kein Whisky-Fan. Ab und zu probieren, das ist
schon drin. «Aber ich bin wahrlich kein Experte. Ich kann die vielen Sorten
nicht an ihrem Geschmack unterscheiden.» Auch wenn er privat noch nicht
auf den Geschmack gekommen ist, möchte er einmal nach Irland fahren und von
Destillerie zu Destillerie reisen. Einfach aus Neugier. Schon weil dort der Whisky
nicht über Holz, sondern über Torf gebrannt wird. Irland gilt neben
Schottland als Ursprung der Whiskyherstellung. Im Gegensatz zu seinem jüngeren
Kollegen war Uwe Zech bereits mehrmals in Irland, hat dort auch Verwandte und
nahm schon an einer Verkostung in Bushmills, einer der ältesten Brennereien
des Landes teil. «So viele Whiskyfässer wie dort habe ich noch nie
gesehen. Die haben sogar eine eigene Böttcherei, die diese herstellt»
, ruft er seinem jüngeren Kollegen Richter zu. Der Braumeister öffnet
die Luke der Maischepfanne. Der Brei darin ist inzwischen dickflüssig geworden.
Jetzt geht es ans Filtern der Masse, dem Läutern. «Zudem wird die Vorderwürze
durch zwei Aufgüsse verdünnt. So erhalten wir die Stammwürze mit
einem Zuckergehalt von bis zu 13 Prozent.» Dazu füllt Uwe Zech auch
in den zweiten Bottich Wasser. Wieder betätigt er einige Knöpfe an dem
Schaltpult, und automatisch wird die Masse von dem einen in den anderen Bottich
gepumpt. Im unteren Teil des Behälters ist eine Art Sieb angebracht. Dort
setzt sich nach und nach das Malz ab, während die flüssige Zuckerlösung
nach unten läuft. Wieder heißt es warten, zehn Minuten ganz genau.
«Es gibt Phasen, da ist das einfach so» , sagt Zech und wendet sich
erneut dem Polieren der Kessel zu. In der Maischepfanne beginnt unterdessen
der Umwälzprozess. Immer wieder wird die flüssige Masse vom unteren
Rand des Bottichs nach oben gepumpt, um auch noch die kleinsten Malzbestandteile
herauszufiltern. Wie weit der Prozess ist, überprüft Zech mit einem
Kontrollröhrchen, das außen am Bottich angebracht ist. Dann nimmt er
eine Probe und misst den Zuckergehalt. Wenn der stimmt, pumpt er die Maische nach
unten in den Keller, wo sie abkühlt und schließlich in die blauen Gärtonnen
verfrachtet wird. Jens Richter hat es sich inzwischen bequem gemacht. Rücklings
sitzt er auf einem Stuhl, das Kinn auf seine Hand gestützt, das Basecap tief
ins Gesicht gezogen. Er starrt gebannt auf die Destille. «Wenn unsere Gäste
mich manchmal hier sitzen sehen, müssen die auch denken, ich habe einen Knall»
, sagt er und lacht. Der 22-Jährige hat genau wie Uwe Zech sein Handwerk
nicht von der Pike auf gelernt. Als Kochlehrling kam er an den Schlepziger Gasthof
und von dort zum Brennen. Vom Essen zu den Getränken. Manchmal, sagt er,
vermisse er das Kochen schon. «Aber das kann ich ja auch zu Hause.» Allmählich
löst sich der Alkohol von der kochenden Masse im Bottich der Destille und
steigt gasförmig in einem Rohr nach oben. Bei exakt 78,3 Grad steigt dann
der genießbare, reine Alkohol, das Ethanol, auf. Bis zu anderthalb Stunden
können bis dahin vergehen. Genau auf diesen Moment wartet Jens Richter auf
seinem Stuhl. Sobald der Dampf über ein weiteres waagerechtes Rohr in
den linken Teil der Destille geströmt ist, schaltet der Brennmeister den
Kühler an. So wird der Alkohol wieder verflüssigt. Tropfen für
Tropfen sammelt er sich in einem kleinen Kännchen. Minuten verstreichen,
bis aus den kleinen Tröpfchen ein ergiebiger Strahl wird. Dann geht alles
ganz schnell. Mit einem lauten Poltern kündigt sich die erste Ladung an.
Jens Richter nimmt einen Kolben, hält ihn unter das Ausflussrohr. Plätschernd
ergießt sich die Flüssigkeit in den Kolben. Richter schüttelt
das Gefäß, riecht an der Flüssigkeit ein stechender Geruch.
Ein klares Zeichen für das gesundheitsschädigende Methanol, das bei
Genuss sogar zur Erblindung führen kann. «Das nennen wir Vorlauf. Meist
sind das drei bis vier Kolben, bevor der Mittellauf, das Ethanol kommt.»
Und tatsächlich: Nach vier Kolben ist der stechende Geruch verschwunden,
die Flüssigkeit schmeckt weich und ein wenig nach Malz. Richter und Zech
haben es geschafft, für Brenn- und Braumeister ist die Arbeit beendet. Für
den Whisky allerdings ist das erst der Anfang. Denn der lagert jetzt in den Eichenfässern
für drei lange Jahre. von
Dana Schülbe Gärtner,
Brenner, Brauer mälzen Gerste |

wir
mälzen eigene Testgerste für den Whisky und rösten sie im Backofen |

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Der Sloupisti
riecht trotz seines jungen Alters wunderbar nach Rotwein
und Frucht. Beim Verkosten war ich positiv überrascht.
Sehr süss, ein Hauch von Sherry, Karamell und Kaffeebohne
und auch ein wenig Holz. Kein Torf oder Rauch, dafür
eine beständige Fruchtigkeit, die sehr lang den Gaumen
erfreut.
Fazit:
Diesen Whisky hätte ich bei einer Blindverkostung
niemals als deutsches Produkt erkannt. Wenn der Sloupisti
schon als 3jähriger so sehr überzeugt, wie mag
er dann erst nach 12 Jahren schmecken?
Hier der
link zu diesen Verkostungsnotizen: 

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6.3.2008 Zur
Zeit brennen wir Zuckerrohrmelasse. Etwa 160 Liter 73%igen Rum werden wir erst
in Stahlfässer und dann in ein altes Whiskyfass einlagern. 1.3.2008
Wir haben einen wunderbaren
Honigbrand destillert. 6 Monate wollen wir ihn noch im Stahlfass reifen lassen. Februar
2008 Wir haben wieder
unser Spreewälder Osterwasser abgefüllt.
Diesmal in eine Karaffe. Ausgelagerte Birnen-, Apfel- und Pflaumenbrände
der Jahrgänge 2004 und 2005 wurden zu diesem weichen Obstler vermählt.
Foto: 3 N
Der erste im Spreewald gebrannte Whiskyist am Sonnabend verkostet worden. In der
Schlepziger Brauerei trafen sich unter anderem Vertreter des Whisky-Club-Lübben
und Fachmann Clemens Dillmann. Die Runde war
sich einig, dass der Singlemalt für seine Jugend bereits einen ausgeprägten
Geschmack hat und man auf die weitere Reifung im Fass gespannt sei. Offiziell
präsentiert wird der Whisky am Nikolaustag.
01.12.2007
Lausitzer Rundschau Sloupisti
der erste Whisky Ostdeutschlands kommt aus Schlepzig Hochprozentiges
für Genießer aus dem Spreewald Wenn
es für Schotten einen Grund gegeben hat, ihre Insel und damit den dortigen
Whisky nicht zu verlassen, zählt dieser nicht mehr. «Der erste Whisky
Ostdeutschlands kommt aus dem Spreewald» , sagt Torsten Römer, Inhaber
vom «Landgasthof zum grünen Strand der Spree» in Schlepzig. Dort
wird der «Sloupisti» gebrannt. Drei Jahre musste er im Verborgenen
warten. Nun darf er ins Glas und damit ans Licht. Noch ganz jung wird er heute
schon vor der eigentlichen Präsentation am Nikolaustag den Mitgliedern des
Lübbener Whiskyclubs und einem Whiskytester vorgeführt.
Foto:
Daniela Kühn Mit
zwei Flaschen Sloupisti in der Hand steht Torsten Römer (v.) vor dem Destillator.
Im Hintergrund kontrolliert Destillateur Jens Richter die Qualität des Brandes. «Sloupisti»
ist die wendische Bezeichnung für Schlepzig und bedeutet Pfahl. Diesen Namen
trägt nun auch der erste Whisky aus der Region. Die ersten Behausungen des
Spreewalddorfes wurden auf Pfählen errichtet. Vergessen hat Torsten Römer
den Malzbrand wohl nie, den er 2004 in Eichenfässer gelegt hat. Nun ist die
nötige Frist für den Hochprozentigen verstrichen, der mindestens drei
Jahre in den Holzbehältern reifen muss, bevor er sich Whisky nennen darf.
Die sechs mal 225 Liter sind offenbar gelungen. «Ich bin kein Whisky-Trinker,
deshalb freue ich mich um so mehr, dass er einigen Kennern zu schmecken scheint»
, sagt Torsten Römer. Eine Whisky-Probe hatte er nach Hannover geschickt
zu Dr. Clemens Dillmann, der weiß, was einen guten Tropfen ausmacht. «Er
muss schmecken und ein angenehmes Mundgefühl machen. Allerdings kann sich
der persönliche Geschmack jeden Tag ändern» , erzählt Dillmann,
der sich selbst nicht als Spezialist sieht. «Ich will kein Krönchen,
ich bin ein Whisky-Liebhaber.» Trotzdem zählt seine Meinung, deshalb
hat Torsten Römer Kontakt zu ihm aufgenommen. Dillmann, der im Jahr 1994
die Internetseite www.whisky.de ins Leben gerufen hat, ließ den Whisky verkosten.
Die Probanden wussten nicht, welche Art Whisky sie tranken. «Der Sloupisti
kam bei ihnen richtig gut an» , berichtet Dillmann. Heute wird er sich
selbst einen Eindruck über die Brennerei verschaffen. Mit ihm werden sich
auch die Mitglieder des Whisky-Clubs Lübben von der Qualität des Tropfens
überzeugen. Römer begründet: «Wir wollen vor der eigentlichen
Präsentation am 6. Dezember einfach auch die Meinung von Kennern einholen.»
Die bestätigen schon vorab, dass der Hochprozentige aus dem Spreewald eine
absolute Neuheit über die brandenburgischen Grenzen hinaus ist. «Das
ist der erste Whisky in Ostdeutschland» , sagt Thomas Lehmann, Mitglied
im Whisky-Club Lübben. Auf Rügen soll vermutlich im Jahr 2009 ein Whisky
abgefüllt werden. Lehmann klärt auch gleich über die unterschiedliche
Schreibweise auf: «Schottischer Whisky wird nur mit y geschrieben, der aus
Irland und Amerika mit e, also Whiskey.» Nun jedenfalls wird der Feinschmecker
den Schlepziger probieren. Die Qualität des «Sloupisti» wird
auch durch die Holzfässer beeinflusst, die sowohl die Farbe des Getränks
als auch das Aroma beeinflussen. Die Fässer für den Spreewälder
Whisky stammen von einem fränkischen Winzer und haben schon Wein in ihrem
Inneren beherbergt. «Auch das wirkt sich auf das Aroma aus» , weiß
Römer, dessen Leidenschaft für das Hochprozentige immerhin auch 70 Sorten
Brände zur Folge hat. Obstbrände und Bier gehören zu seinem
Geschäft. Wie aber kam die Idee zum Whisky? «Das ist eigentlich ganz
logisch. Wir haben die Technik Brauerei und Brennerei. Diese glückliche
Verbindung ist die Voraussetzung dafür, Whisky zu brennen» , erklärt
Torsten Römer. Zwischen Kupferkesseln, Destillationsanlage und Holzfässern
werden die Kenner den Spreewälder Whisky probieren. Ob der «Sloupisti»
mundet, zeigt sich heute.
#
Ab 11 Uhr können Interessierte beim Schaubrennen Einblicke in die Brennerei
Schlepzig erhalten. Neben Schnaps gibt es auch frisches Brot aus dem Backofen
im Brauhaus. Informationen zu Whisky und Veranstaltung gibt es telefonisch unter
035472/6620. Wissenswert Was ist Whisky? Das ist ein aus vergorener Getreidemaische
hergestelltes Destillat, das mindestens 40% Vol. Alkohol enthält und drei
Jahre gelagert wurde. Single Malt Whisky darf sich der nennen, der aus gemälzter
(gekeimter) Gerste in einem speziellen Brennverfahren destilliert wurde, und aus
einer einzigen Brennerei stammt. Der Sloupisti ist ein Single Malt Whisky. Mehr
Informationen unter: www.whisky.de oder www.whiskyfanpage.de 01.12.2007
lausitz.20-cent Spreewälder brennen
wie die Schotten Wenn es für Schotten einen Grund gegeben hat, ihre Insel
und damit den dortigen Whisky nicht zu verlassen, zählt dieser nicht mehr.
Der erste echte Whisky Ostdeutschlands kommt aus dem Spreewald. Auf den ersten
Schluck Sloupisti haben die Genießer lange gewartet. Bei Torsten Römer,
Inhaber vom Landgasthof zum grünen Strand der Spree in Schlepzig wird der
Sloupisti gebrannt. Drei Jahre musste er im Verborgenen warten. Nun darf er ins
Glas und damit ans Licht. Noch ganz jung wird er heute schon vor der eigentlichen
Präsentation am Nikolaustag den Mitgliedern des Lübbener Whiskyclubs
und einem Whiskytester vorgeführt. Sloupisti ist die wendische Bezeichnung
für Schlepzig und bedeutet Pfahl. Diesen Namen trägt nun auch der erste
Whisky aus der Region. Die ersten Behausungen des Spreewalddorfes wurden auf Pfählen
errichtet. Drei Jahre in Holzbehältern muss der gute Tropfen reifen, bevor
er sich Whisky nennen darf. Die sechs mal 225 Liter sind offenbar gelungen. Torsten
Römer: «Ich bin kein Whisky-Trinker, deshalb freue ich mich um so mehr,
dass er einigen Kennern zu schmecken scheint.» Eine Whisky-Probe hatte
er nach Hannover geschickt zu Dr. Clemens Dillmann, der weiß, was einen
guten Tropfen ausmacht: «Er muss schmecken und ein angenehmes Mundgefühl
machen. Allerdings kann sich der persönliche Geschmack jeden Tag ändern.» Dillmann,
der im Jahr 1994 die Internetseite www.whisky.de ins Leben gerufen hat, ließ
den Whisky verkosten. Die Probanden wussten nicht, welche Art Whisky sie tranken.
Dillmann: «Der Sloupisti kam bei ihnen richtig gut an.»
Hier
ist er endlich: Mehr als 3 Jahre haben
wir gewartet. SLOUPISTI-
der erste Single Malt Whisky aus
dem Spreewald. Mit
dem Instrumentarium der Spreewälder Privatbrauerei (Maischebottich, Sudpfanne,
temperaturkontrollierte Maischekühlung usw.) ist es möglich Maische
zu verzuckern und zu vergären, so dass nach einer schonenden Destillation
mit unserem modernen Brenngerät ein Malzbrand von erstaunlicher aromatischer
Vielfalt und Harmonie erzeugt werden kann. Die Auswahl des geeigneten Malzes war
eine Herausforderung, da wir keine gekünstelten Aromen wie z.B. Rauch, Torf
etc. durch "behandelte" Malze nachahmen wollten. Letzlich haben wir
uns für eine Mischung von Wiener, Münchner und Pilsener Malz entschieden.
Anders als die Destillerien in Schottland,
Irland usw. können wir die Vergärung temperaturkontrolliert bei unter
10 Grad Celsius ablaufen lassen und entsprechende Reinzuchthefen anwenden. Für
die obergärige Vergärung stehen uns Weissbierreinzuchthefen zur Verfügung.
Das ist ein weiteres Experimentierfeld. Eine
vielleicht noch entscheidendere Frage war die Auswahl von geeigneten Lagerfässern
und deren Aufbereitung und Pflege. Wir haben zunächst nach einem renomierten
Winzer gesucht, der besonders aromatische Weißweine in Eichenfässern
reifen lässt und sind dabei wegen einer schon bestehende Geschäftsbeziehung
auf das Weingut Hans Wirsching aus Iphofen gestoßen. Hier werden ganz konventionell
Silvaner Weine auf Fässer gelegt und verbleiben dort mindestens 1 Jahr. Sind
die Fässer 3 besser sogar 4 mal belegt gewesen, haben sie für die Whiskyreifung
ein ausgewogenes Spiel von Holz- und Traubenrestaromen entwickelt. Wir können
natürlich erst gut 3 Jahre im Leben unseres Malzdestillates beurteilen, sind
aber von der bisherigen Entwicklung äußerst beeindruckt. Wenn dass
so weiter geht, reift hier ein Single Malt von ganz besonderer Klasse. Alle
Fässer geben wir vor der Einlagerung zur "Inspektion". Glücklicherweise
haben wir unweit von uns in Neu Zittau bei Berlin den einzigen noch tätigen
Böttcher Brandenburgs gefunden. Was Meister Messerschmidt und sein Sohn mit
den Fässern macht, damit sie für lange Zeit als Herberge und Schule
für den entstehenden Whisky dienen können, bleibt allerdings ein kleines
Geheimnis. Einzelne Destillate geben wir in von Messerschmidt angefertigte neue
Barriques aus Spessarteichenholz. Es gibt auch noch gebrauchte aber erneut getoastete
Fässer aus italienischem Kastanienholz (Maulbeerholz, Kirschholz)... aber
dass ist eine andere Geschichte. Jetzt
wollen wir uns auf die Vorstellung des neuen Babies konzentrieren. Sie findet
statt am 6. Dezember um 17:00 Uhr im Brauhaus der Spreewälder Privatbrauerei
1788, 15910 Schlepzig, Dorfstr. 53. Dabei
sein werden Dudelsackpfeifer mit Drummer der
Pipes and Drums of Brunswiek, 
wir werden ein Schaubrennen veranstalten, Degustation mit dem Whiskyclub Lübben,
Rundgang durch Brauerei und Brennerei, Buffet. Hier
erste Blindverkostungsnotizen von Claus Wittwer, Mitglied im Whiskymania Club
auf www.whisky.de: 
"Der
Stoff scheint mir deutlich ausgereift, gehe daher von einem schon betagteren
Whisky aus. Farbe und Geschmack deuten auf ein Sherry Fass hin, ich würde
sogar sagen First Fill und außerdem Cask Strength. Im
Mund deutlich trocken, mit Aromen von Kakaobohnen (oder Cappucino ?) , leicht
Karamell. Sherry, trotzdem eher dezente nicht allzu durchdringende Fruchtigkeit,
deutliche Süsse, mit einer gewissen Würze. Etwas Holz. Kein Torf
oder Rauch. Diese Probe ist schon
ein Gewinn. :) Sehr lecker."

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