Es geht los!!

Eine tolle Idee. Herzlichen
Dank der Bäckerei
Plentz.

Herzlichen Dank für
Ihr Interesse an unserer Arbeit!

Das Brennhaus füllt
sich.

Terrassen- und Wegebau,
Schlepziger Weinstöcke

Brennereihof zum Weihnachtsmarkt

Fischerfest 2011
Kulinarisches aus der
Schlepziger Marzipanfabrik
Schlepzig Schlepzig raucht und
brennt war das musikalisch-kullinarische Wochenende
rund um das örtliche Brauhaus überschrieben.
Da das jährliche Abfischen in diesem Jahr ausgefallen
war, hatte sich der Schlepziger Gastwirt und Unternehmer
Dr. Torsten
Römer der Attraktion in kleinerem Rahmen angenommen.
Statt aus den Schlepziger Teichen kamen die Frisch fische
in diesem Jahr aus den Keschern von Fischer's
Fritze aus Beeskow.

Geruhsames Päuschen
beim Schlepzig raucht und brennt.
Foto: jgk1
In der Verschlussbrennerei
kümmerte sich Brennmeisterin Karola Plinsch um
den Birnenbrand. Die Leute haben immer sehr viele
Fragen und sind natürlich auch einer kleinen Kostprobe
nicht abgeneigt. Die guten Tröpfchen werden
zunächst in Edelstahlbehältern aufgefangen,
kommen vor der Abfüllung noch für mindestens
ein halbes Jahr in Fässer. Dort binden sich
die Aromen des Obstes erst vollständig an den Alkohol,
erklärte Karola Plinsch. Als persönlichen
Favoriten hat sich die Fachfrau den Schleenbrand ausgeguckt.
Das hat bei der Abfüllung gerochen wie in
der Marzipanfabrik, so intensiv wurde das Schleenaroma
bewahrt. Um den Schlepziger Whiskey drehte sich
der Destillationsprozess im Brennereihof. Obwohl die
feierliche Eröffnung erst im kommenden Jahr eingeplant
ist, standen dort am Wochenende die Türen offen.
Schlepzig
raucht & brennt, 29-30. Oktober 2011
Fischer und Brennerfest
2011

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Eine
neue Terrasse am Restaurant des Landgasthofes
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Benno Dietrich 01.06.2011
Superstar-Whisky aus dem Spreewald
(moz) Vor vier Jahren
präsentierte Torsten Römer in Schlepzig seinen
ersten Spreewälder Whisky. Bereits 2010 tauchte der
Sloupisti mit besten Bewertungen in der britischen
Whisky-Bibel von Jim Murray auf und ist seitdem sehr gefragt.
Dabei wollte Torsten Römer im Spreewald eigentlich
nur ein Ferienhaus kaufen
© Sören Stache
Einladend: In der Brauerei
werden verschiedene Biersorten hergestellt und gleich
vor Ort ausgeschenkt.
Für Torsten Römer
ist es immer noch ein Wunder, als im vergangenen Jahr
eine Whisky-Kennerin auf ihn zukam und davon sprach, dass
sein Whisky Sloupisti vom berühmtesten
Whisky-Autoren der Welt, Jim Murray, geadelt wurde. Jedes
Jahr bewertet der britische Whisky-Papst die besten Sorten.
Und plötzlich taucht der Single Malt Sloupisti
(wendisch für Schlepzig) in der Whisky-Bibel 2010
von Murray auf. Und nicht nur das: Er erhielt fulminante
94 von 100 Punkten. Zudem nennt Murray den Spreewald-Whisky
riesig und abgefahren, ordnet
ihn in die Kategorie der Superstar-Whiskys
ein und meint: Lässt einem das Wasser im Munde
zusammenlaufen, genießen Sie die Klarheit der Aromen.
Torsten Römer ist heute noch etwas ungläubig:
Ein unbekannter, nur dreijähriger Whisky und
dann gleich 94 Punkte, das ist gigantisch. Und noch
immer weiß der gebürtige Bremer, der nun schon
seit fast 20 Jahren im Spreewald lebt, nicht, auf welchen
seltsamen Wegen sein Whisky nach England kam. Wahrscheinlich
hat ein Whisky-Enthusiast den Sloupisti an
Murray geschickt. Gewusst habe ich es nicht.
Aber wie kommt Brandenburgs
erster Single Malt Whisky in das kleine Spreewald-Dorf
Schlepzig, zumal Torsten Römer als leidenschaftlicher
Biertrinker alles Hochprozentige meidet und sowohl das
Schnapsbrennen als auch die Gastronomie nie sein Metier
waren? Er begründet dies mit drei Worten: Zufall,
Glück und Zeit. In der Tat verschlug ihn der
Zufall in diese Region, die der studierte Mediziner und
Radiologe 1991 besuchte und sich sogleich in den Spreewald
verliebte. Eigentlich waren wir hier nur auf der
Suche nach einem Ferienhaus, doch dann wurde uns dieses
Gasthaus aus dem 18. Jahrhundert angeboten. An einen
Spreewälder Whisky war längst noch nicht zu
denken. Bei dem Umbau und der Restaurierung des
alten Backstein-Fachwerks tat es uns leid, die Kneipe
zuzumachen, also belebten wir sie wieder, schaut
der 60-Jährige zurück. Zum Gasthof gesellte
sich noch ein Hotel, und 1998 kam eine Brauerei dazu,
in der seitdem gemeinsam mit dem Braumeister Uwe Zech
Spreewälder Zwickel, Doppelbock, Weizen, Pils und
Dunkel hergestellt werden. Es folgte außerdem eine
Brennerei für Obst- und Getreidebrände sowie
Liköre.
Eines Tages kam Torsten
Römer auf die Idee, auch mal eine Malzmaische anzusetzen
die Grundlage für einen Whisky. Er füllte
den gebrannten Sud in ein kleines Fass ab. Dann ging er
wieder zum Tagesgeschäft über. Jahre später
er war mit seiner Frau unterwegs fragte
sie ihn, angeregt durch einen schlechten Whisky, was denn
eigentlich aus der Malzmaische geworden war. Dieser Moment
wurde zur Geburtsstunde des Sloupisti, denn
nach einer Verkostung wurde das Getränk als wohlschmeckend
befunden, und der Mann der Tat begann mit einer ersten
kleinen Produktion. Dazu kam die Maische in gebrauchte
Weinfässer aus Franken, in denen vorher Silvaner-Auslese
lagerte. Wenn die Fässer dreimal genutzt wurden,
bekomme ich sie, erzählt er. Jetzt bedurfte
es nur noch der guten Nase von Torsten Römer und
seines Brennmeisters Enrico Hebler. So begann das Spreewälder
Whisky-Märchen.
Heute lagert er seinen
Whisky auch in Fässern aus dem weltberühmten
Weingebiet Chateau dYquem südlich von Sauternes
sowie in neuen Eichenfässern aus dem brandenburgischen
Neu-Zittau. Finishing nennt man die Lagerung, wenn der
Whisky für mehrere Monate oder Jahre nacheinander
in verschiedenen gebrauchten Fässern abgefüllt
wird, ein Trend, der erst in letzter Zeit in Mode gekommen
ist.
©
Sören Stache
Nachdem der Sloupisti
von der Fachwelt gefeiert wurde, war die Nachfrage so
groß, dass er mit der Produktion nicht mehr hinterherkam.
Der Whisky braucht eben Zeit. Und schon hatte Torsten
Römer eine neue Vision: einen Brennereihof. Hier
wurde kürzlich bereits die neue Verschlussbrennerei
für Whisky und Rum in Betrieb genommen. In der mit
modernster Kupferschmiedekunst hergestellten Anlage kann
sechsmal so viel Whisky gebrannt werden wie in der alten.
Auf dem Hof entstehen auch ein Fasslager, ein Café,
ein Hofladen sowie eine rustikale Degustationskneipe zum
Verkosten.
Immer wieder hat Torsten
Römer neue Ideen. So lässt er in diesem Jahr
ein Fass mit Korn-Destillat, kombiniert mit Wacholder-
und Kümmel-Destillat, auf einem Spreewaldkahn durch
die Kanäle schippern. Ich bin gespannt, was
dabei herauskommt. Ziel ist auch eine Wodka- und
Gin-Produktion.
(Spreewälder
Feinbrand und Spirituosenfabrik mit Gasthof und Hotel,
Dorfstr. 53/56, 15910 Schlepzig, Tel: 035472/6620 ; www.spreewaldbrauerei.de)
©
Sören Stache
Lausitzer Rundschau 11.04.2011
Schlepziger Fährmänner
bekommen Rudel überreicht
Schlepzig: Die Schlepziger Touristiker
haben es sich auch in diesem Jahr nicht nehmen lassen,
schon vor der Konkurrenz des Oberspreewalds in die neue
Saison abzulegen. Bevor die Musiker der Berliner Jazz-Family
im Brauhaus das Abschlusskonzert der winterlichen Konzertreihe
gaben, spielten sie zur Staffelstabübergabe an die
Sommercrew am grünen Strand der Spree
am Schlepziger Weidendom auf.

Schlepzigs Bürgermeister Werner Hämmerling reicht
zur Saisoneröffnung das blumengeschmückte Rudel
in Mike Böttchers geübte Fährmanns-Hände.
Foto: J. Golombek
Der Schlepziger Fährmann Mike Böttcher hatte
die feierliche Übergabe des blumengeschmückten
Rudels organisiert. Bürgermeister Werner Hämmerling
überreichte es ihm stellvertretend unter dem Applaus
der anderen Kapitäne.
Ich wünsche
unseren Fährmännern viele Gäste, den Gästen,
dass sie sich hier wohlfühlen und allen gemeinsam
viele schöne Tage, läutete Hämmerling
die Saison ein. Eine Abordnung des Lübbener Spreewaldfrauenchors
hatte auf dem Steg am grünen Strand der Spree
und während der kleinen Kahnfahrt auf die sommerlichen
Monate eingestimmt.
Jens Golombek
Wir waren in Aalborg

Rektifizierungskolonnen
und viele "Bräu"

Eine Alkohohluhr bei den
"Kollegen" von den "De Danske Spritfabriker",
jetzt Pernod-Ricard !! in Aalborg

Jimmy bereitet sich auf
die Saison 2011 vor
Weidendomschnitt 2011:
Dombaumeister
René Görick (links) und Mauro Minin sind mehr
als eine Woche im Weidengewölbe beschäftigt

Frühjahrsbaumschnitt
XXL
Eine gute Woche
werden wir schon brauchen, erzählt René
Görick während er vom Schlepziger Weidendom
einen Trieb nach dem anderen entfernt. Nach und nach verwandelt
sich die Arena Salix in der jährlichen
Prozedur wieder von einem Dschungel in ein ästhetisches
Kunstwerk.
Dabei wird längst nicht jeder in den Schlepziger
Himmel geschossene Spross abgeschnitten. Die dünnen
Äste werden, sofern sie sich noch biegen lassen,
mit einem Kokosseil an die Domstreben gebunden,
erklärte Mauro Minin. Das ist trotz Hebebühne
und Leitern ganz schön anstrengend, denn die Stützen
dieses lebenden Bauwerks müssen schön straff
gezurrt werden.
Dombaumeister René Görick (links)
und Mauro Minin sind mehr als eine Woche im Weidengewölbe
beschäftigt
Nieder mit dem Kratzputz!
Das neue Projekt.



2011-2013 - museal wohnen
oder rent a museum - 8 Appartments
Unser Leben mit dem Denkmalschutz!