Die Jugend von heute liebt den Luxus, hat schlechte Manieren und verachtet die Autorität. Sie widersprechen ihren Eltern, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer.

(Sokrates ca. 470 - 399 v. Chr.)

Aktuelles 2012

Es geht los!!

Eine tolle Idee. Herzlichen Dank der Bäckerei Plentz.

Herzlichen Dank für Ihr Interesse an unserer Arbeit!

Das Brennhaus füllt sich.

Terrassen- und Wegebau, Schlepziger Weinstöcke

Brennereihof zum Weihnachtsmarkt

Fischerfest 2011

Kulinarisches aus der Schlepziger „Marzipanfabrik“


Schlepzig „Schlepzig raucht und brennt“ war das musikalisch-kullinarische Wochenende rund um das örtliche Brauhaus überschrieben. Da das jährliche Abfischen in diesem Jahr ausgefallen war, hatte sich der Schlepziger Gastwirt und Unternehmer Dr.
Torsten Römer der Attraktion in kleinerem Rahmen angenommen. Statt aus den Schlepziger Teichen kamen die Frisch fische in diesem Jahr aus den Keschern von „Fischer's Fritze“ aus Beeskow.

Geruhsames Päuschen beim „Schlepzig raucht und brennt“.
Foto: jgk1

In der Verschlussbrennerei kümmerte sich Brennmeisterin Karola Plinsch um den Birnenbrand. „Die Leute haben immer sehr viele Fragen und sind natürlich auch einer kleinen Kostprobe nicht abgeneigt.“ Die guten Tröpfchen werden zunächst in Edelstahlbehältern aufgefangen, kommen vor der Abfüllung noch für mindestens ein halbes Jahr in Fässer. „Dort binden sich die Aromen des Obstes erst vollständig an den Alkohol“, erklärte Karola Plinsch. Als persönlichen Favoriten hat sich die Fachfrau den Schleenbrand ausgeguckt. „Das hat bei der Abfüllung gerochen wie in der Marzipanfabrik, so intensiv wurde das Schleenaroma bewahrt.“ Um den Schlepziger Whiskey drehte sich der Destillationsprozess im Brennereihof. Obwohl die feierliche Eröffnung erst im kommenden Jahr eingeplant ist, standen dort am Wochenende die Türen offen.

Schlepzig raucht & brennt, 29-30. Oktober 2011

Fischer und Brennerfest 2011

 

Eine neue Terrasse am Restaurant des Landgasthofes

 

Benno Dietrich 01.06.2011
Superstar-Whisky aus dem Spreewald

(moz) Vor vier Jahren präsentierte Torsten Römer in Schlepzig seinen ersten Spreewälder Whisky. Bereits 2010 tauchte der „Sloupisti“ mit besten Bewertungen in der britischen Whisky-Bibel von Jim Murray auf und ist seitdem sehr gefragt. Dabei wollte Torsten Römer im Spreewald eigentlich nur ein Ferienhaus kaufen …
© Sören Stache

Einladend: In der Brauerei werden verschiedene Biersorten hergestellt und gleich vor Ort ausgeschenkt.

Für Torsten Römer ist es immer noch ein Wunder, als im vergangenen Jahr eine Whisky-Kennerin auf ihn zukam und davon sprach, dass sein Whisky „Sloupisti“ vom berühmtesten Whisky-Autoren der Welt, Jim Murray, geadelt wurde. Jedes Jahr bewertet der britische Whisky-Papst die besten Sorten. Und plötzlich taucht der „Single Malt Sloupisti“ (wendisch für Schlepzig) in der Whisky-Bibel 2010 von Murray auf. Und nicht nur das: Er erhielt fulminante 94 von 100 Punkten. Zudem nennt Murray den Spreewald-Whisky „riesig“ und „abgefahren“, ordnet ihn in die Kategorie der „Superstar-Whiskys“ ein und meint: „Lässt einem das Wasser im Munde zusammenlaufen, genießen Sie die Klarheit der Aromen.“ Torsten Römer ist heute noch etwas ungläubig: „Ein unbekannter, nur dreijähriger Whisky und dann gleich 94 Punkte, das ist gigantisch.“ Und noch immer weiß der gebürtige Bremer, der nun schon seit fast 20 Jahren im Spreewald lebt, nicht, auf welchen seltsamen Wegen sein Whisky nach England kam. „Wahrscheinlich hat ein Whisky-Enthusiast den „Sloupisti“ an Murray geschickt. Gewusst habe ich es nicht.“

Aber wie kommt Brandenburgs erster Single Malt Whisky in das kleine Spreewald-Dorf Schlepzig, zumal Torsten Römer als leidenschaftlicher Biertrinker alles Hochprozentige meidet und sowohl das Schnapsbrennen als auch die Gastronomie nie sein Metier waren? Er begründet dies mit drei Worten: „Zufall, Glück und Zeit“. In der Tat verschlug ihn der Zufall in diese Region, die der studierte Mediziner und Radiologe 1991 besuchte und sich sogleich in den Spreewald verliebte. „Eigentlich waren wir hier nur auf der Suche nach einem Ferienhaus, doch dann wurde uns dieses Gasthaus aus dem 18. Jahrhundert angeboten.“ An einen Spreewälder Whisky war längst noch nicht zu denken. „Bei dem Umbau und der Restaurierung des alten Backstein-Fachwerks tat es uns leid, die Kneipe zuzumachen, also belebten wir sie wieder“, schaut der 60-Jährige zurück. Zum Gasthof gesellte sich noch ein Hotel, und 1998 kam eine Brauerei dazu, in der seitdem gemeinsam mit dem Braumeister Uwe Zech Spreewälder Zwickel, Doppelbock, Weizen, Pils und Dunkel hergestellt werden. Es folgte außerdem eine Brennerei für Obst- und Getreidebrände sowie Liköre.

Eines Tages kam Torsten Römer auf die Idee, auch mal eine Malzmaische anzusetzen – die Grundlage für einen Whisky. Er füllte den gebrannten Sud in ein kleines Fass ab. Dann ging er wieder zum Tagesgeschäft über. Jahre später – er war mit seiner Frau unterwegs – fragte sie ihn, angeregt durch einen schlechten Whisky, was denn eigentlich aus der Malzmaische geworden war. Dieser Moment wurde zur Geburtsstunde des „Sloupisti“, denn nach einer Verkostung wurde das Getränk als wohlschmeckend befunden, und der Mann der Tat begann mit einer ersten kleinen Produktion. Dazu kam die Maische in gebrauchte Weinfässer aus Franken, in denen vorher Silvaner-Auslese lagerte. „Wenn die Fässer dreimal genutzt wurden, bekomme ich sie“, erzählt er. Jetzt bedurfte es nur noch der guten Nase von Torsten Römer und seines Brennmeisters Enrico Hebler. So begann das Spreewälder Whisky-Märchen.

Heute lagert er seinen Whisky auch in Fässern aus dem weltberühmten Weingebiet Chateau d’Yquem südlich von Sauternes sowie in neuen Eichenfässern aus dem brandenburgischen Neu-Zittau. Finishing nennt man die Lagerung, wenn der Whisky für mehrere Monate oder Jahre nacheinander in verschiedenen gebrauchten Fässern abgefüllt wird, ein Trend, der erst in letzter Zeit in Mode gekommen ist.

© Sören Stache

Nachdem der „Sloupisti“ von der Fachwelt gefeiert wurde, war die Nachfrage so groß, dass er mit der Produktion nicht mehr hinterherkam. Der Whisky braucht eben Zeit. Und schon hatte Torsten Römer eine neue Vision: einen Brennereihof. Hier wurde kürzlich bereits die neue Verschlussbrennerei für Whisky und Rum in Betrieb genommen. In der mit modernster Kupferschmiedekunst hergestellten Anlage kann sechsmal so viel Whisky gebrannt werden wie in der alten. Auf dem Hof entstehen auch ein Fasslager, ein Café, ein Hofladen sowie eine rustikale Degustationskneipe zum Verkosten.

Immer wieder hat Torsten Römer neue Ideen. So lässt er in diesem Jahr ein Fass mit Korn-Destillat, kombiniert mit Wacholder- und Kümmel-Destillat, auf einem Spreewaldkahn durch die Kanäle schippern. „Ich bin gespannt, was dabei herauskommt.“ Ziel ist auch eine Wodka- und Gin-Produktion.

(Spreewälder Feinbrand und Spirituosenfabrik mit Gasthof und Hotel, Dorfstr. 53/56, 15910 Schlepzig, Tel: 035472/6620 ; www.spreewaldbrauerei.de)

© Sören Stache


Lausitzer Rundschau 11.04.2011

Schlepziger Fährmänner bekommen Rudel überreicht


Schlepzig: Die Schlepziger Touristiker haben es sich auch in diesem Jahr nicht nehmen lassen, schon vor der Konkurrenz des Oberspreewalds in die neue Saison abzulegen. Bevor die Musiker der Berliner „Jazz-Family“ im Brauhaus das Abschlusskonzert der winterlichen Konzertreihe gaben, spielten sie zur Staffelstabübergabe an die Sommercrew am „grünen Strand der Spree“ am Schlepziger Weidendom auf.

 


Schlepzigs Bürgermeister Werner Hämmerling reicht zur Saisoneröffnung das blumengeschmückte Rudel in Mike Böttchers geübte Fährmanns-Hände.
Foto: J. Golombek


Der Schlepziger Fährmann Mike Böttcher hatte die feierliche Übergabe des blumengeschmückten Rudels organisiert. Bürgermeister Werner Hämmerling überreichte es ihm stellvertretend unter dem Applaus der anderen Kapitäne.

„Ich wünsche unseren Fährmännern viele Gäste, den Gästen, dass sie sich hier wohlfühlen und allen gemeinsam viele schöne Tage“, läutete Hämmerling die Saison ein. Eine Abordnung des Lübbener Spreewaldfrauenchors hatte auf dem Steg „am grünen Strand der Spree“ und während der kleinen Kahnfahrt auf die sommerlichen Monate eingestimmt.
Jens Golombek

Wir waren in Aalborg

Rektifizierungskolonnen und viele "Bräu"

Eine Alkohohluhr bei den "Kollegen" von den "De Danske Spritfabriker", jetzt Pernod-Ricard !! in Aalborg

Jimmy bereitet sich auf die Saison 2011 vor

Weidendomschnitt 2011: „Dombaumeister“ René Görick (links) und Mauro Minin sind mehr als eine Woche im Weidengewölbe beschäftigt

Frühjahrsbaumschnitt XXL

„Eine gute Woche werden wir schon brauchen“, erzählt René Görick während er vom Schlepziger Weidendom einen Trieb nach dem anderen entfernt. Nach und nach verwandelt sich die „Arena Salix“ in der jährlichen Prozedur wieder von einem Dschungel in ein ästhetisches Kunstwerk.
Dabei wird längst nicht jeder in den Schlepziger Himmel geschossene Spross abgeschnitten. „Die dünnen Äste werden, sofern sie sich noch biegen lassen, mit einem Kokosseil an die Domstreben gebunden“, erklärte Mauro Minin. „Das ist trotz Hebebühne und Leitern ganz schön anstrengend, denn die Stützen dieses lebenden Bauwerks müssen schön straff gezurrt werden.“


„Dombaumeister“ René Görick (links) und Mauro Minin sind mehr als eine Woche im Weidengewölbe beschäftigt

Nieder mit dem Kratzputz! Das neue Projekt.

2011-2013 - museal wohnen oder rent a museum - 8 Appartments

Unser Leben mit dem Denkmalschutz!