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Archäotechnisches
Festival 27. März 2010
11:00 Uhr -
18.April 2010
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Lausitzer Rundschau
23.04.2010
Gisela schwimmt
elegant im Schlepziger Spreewasser
Schlepzig Beim Finale des Archäotechnischen
Festivals in Schlepzig ist der Einbaum getauft worden,
der mit eisenzeitlichen Mitteln und Methoden gebaut wurde
(die RUNDSCHAU berichtete). Nach dreiwöchiger
Bauzeit wünschen wir ,Gisela' allzeit gute Fahrt
und immer eine Handbreit Spreewasser unter dem Kiel,
sagte Törsten Römer, als er das aus einer alten
Eiche gehauene Gefährt taufte.
Der Inhaber des Landgasthofes in Schlepzig ist Mitinitiator
des Festivals, das gemeinsam mit dem Archäotechnischen
Zentrum Welzow veranstaltet wurde.
Der Name des Boots entspringt
der Sage vom Wendenfürsten Wussilo, der seine Gisela
unter widrigsten Umständen freite.
Beim Stapellauf hielten
die Zuschauer gespannt die Luft an. Entgegen allen Unkenrufen
schwamm der Einbaum elegant im Schlepziger Spreewasser.
Einige Mutige unternahmen eine Einbaumtour am Weidendom.
Als Bootsbaumeister war jedoch Archäotechniker Norbert
Marx die Jungfernfahrt vorbehalten. Das war ein
ganz schön großer Stein, der mir heute vom
Herzen gefallen ist, sagte Marx. Zwischendurch war
auch mal Wasserschöpfen angesagt. Ein Einbaum
ohne ein kleines Loch ist kein Einbaum, so der Wissenschaftler.
jgk
Gisela schwimmt
elegant im Schlepziger Spreewasser
Schlepzig Beim Finale des Archäotechnischen Festivals
in Schlepzig ist der Einbaum getauft worden, der mit eisenzeitlichen
Mitteln und Methoden gebaut wurde (die RUNDSCHAU berichtete).
Nach dreiwöchiger Bauzeit wünschen wir ,Gisela'
allzeit gute Fahrt und immer eine Handbreit Spreewasser
unter dem Kiel, sagte Törsten Römer, als
er das aus einer alten Eiche gehauene Gefährt taufte.
23.04.2010
Der Inhaber des Landgasthofes in Schlepzig ist Mitinitiator
des Festivals, das gemeinsam mit dem Archäotechnischen
Zentrum Welzow veranstaltet wurde.
Der Name des Boots entspringt
der Sage vom Wendenfürsten Wussilo, der seine Gisela
unter widrigsten Umständen freite.
Beim Stapellauf hielten
die Zuschauer gespannt die Luft an. Entgegen allen Unkenrufen
schwamm der Einbaum elegant im Schlepziger Spreewasser.
Einige Mutige unternahmen eine Einbaumtour am Weidendom.
Als Bootsbaumeister war jedoch Archäotechniker Norbert
Marx die Jungfernfahrt vorbehalten. Das war ein
ganz schön großer Stein, der mir heute vom
Herzen gefallen ist, sagte Marx. Zwischendurch war
auch mal Wasserschöpfen angesagt. Ein Einbaum
ohne ein kleines Loch ist kein Einbaum, so der Wissenschaftler.
jgk



Wirtschaftspolitiker des
Landkreises Dahme-Spreewald besuchten am Donnerstag einen
Schlepziger Touristiker. Bei Dr. Torsten Römer, der
rund um Weidendom, Brauerei und Landgasthof ein lebendiges
Ensemble geschaffen hat machten sich ein Bild von der
Verwendung der Förderung des Archäotechnischen
Festivals.
Begleitet wurde Landrat Stephan Loge (SPD) vom Beigeordneten
und Dezernenten Wolfgang Schmidt sowie Dipl. Oek. Gerhard
Janßen, Geschäftsführer der Regionalen
Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dahme-Spreewald
mbH (WFG).
Wir besuchen regelmäßig Unternehmen in
unserem Landkreis vor Ort, sagte Stephan Loge. Und
heute sind wir mit der WFG mal offiziell hier um mit Herrn
Römer weitere aktuelle Dinge ansprechen.
Vorher ließ sich der Landrat in den Bearbeitungsstand
des gewaltigen Eichenstammes einweisen. Für den 18.
April ist der feierliche Stapellauf geplant. Ich
staune, dass hier ständig neue Leute bei den Archäologen
vorbeischauen und sich bei den verschiedenen Arbeiten
auch mal kurz versuchen um handfeste Eindrücke zu
erleben.
Wolfgang Schmidt, Beigeordneter für Wirtschaft, Tourismus
und Europa, wies darauf hin, dass in Schlepzig nicht zum
ersten mal Gelder des europäischen Sozialfonds Verwendung
finden. Dieser Weidendom im Hintergrund war eines
der ersten EU-Projekte. Mittlerweile habe er sich
wunderbar entwickelt.
Das aktuelle Programm 'Stärken vor Ort' ist
deswegen Klasse, weil mit relativ wenig bürokratischen
Aufwand solche Mikroprojekte wie dieses Festival hier
ohne jahrelange Planungen unterstützt werden können.
Torsten Römer, den Schmidt als Ideenbündel
bezeichnet, präsentierte bei dem gemeinsamen Rundgang
den Fortschritt der Saisonvorbereitungen auf seinem Ensemble.
Wir haben hier mittlerweile eine Fülle touristischer
Angebote und Attraktionen realisiert, die beinahe Ganzjährig
viele Freunde finden. Aber ich habe da noch viele viele
Ideen, deren Realisierung wir heute mit der Wirtschaftspolitik
in sehr konstruktiven Gesprächen eruiert haben.

Foto:
Das ärgerliche ist, dass Eichenholz eben auch
Äste hat, berichtete Archäologe Dr. Hans
Joachim Behnke von der mühsamen Bearbeitung des Einbaum-Wasserkasten
mit den eisenzeitlichen Werkzeugen.
2.Woche mit vollem Einsatz
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In Zusammenarbeit
mit dem ATZ (Archäotechnisches
Zentrum Welzow, Dr. Behnke, Herr Marx
u.a.) wird beginnend am 27.3.2010 für die
Dauer von 3 Wochen eine Vielfalt von experimentalarchäologischen
Aktivitäten auf dem Grundstück des "Landgasthofes
zum grünen Strand der Spree" und der
"Spreewälder Privatbrauerei 1788"
in Schlepzig stattfinden. Im Mittelpunkt der Ereignisse
steht die eisenzeitliche
Herstellung
eines Einbaums,
Die Eiche aus
dem Schlepziger Buchenhain wird vermessen und
geschält auf die Helling gelegt.
wie er von alters
her auch im Spreewald gefertigt wurde. Umrahmt
wird dieses Geschehen von anderen archäotechnischen
Erlebnisbereichen und Thementagen: wie mache ich
Feuer, wie brenne ich Tonperlen, warum ist verkoktes
Leinen ein nützliches Abfallprodukt, Spinntechniken
gestern und vorgestern, Fischfang und Räuchern,
Kochen mit Produkten der Eisenzeit, Metherstellung
usw. Neben der Nutzung des Weidendomes finden
Aktivitäten und Ausstellungen auch in den
Eichenfässern und im Pfahlhaus statt. Nach
Fertigstellung des Einbaums ist dessen Nutzung
möglich. Unter Einbeziehung von Gästen,
Medien (Antenne Brandenburg, Lausitzer Rundschau
usw.) und Schülern soll sich der Besucher
ein Bild von den Fertigkeiten unserer Vorväter
machen.
Lausitzer Rundschau
3.04.2010
Eisenzeit-Einbaum
entsteht in Schlepzig
Schlepzig: Am Schlepziger Weidendom
entsteht dieser Tage ein Einbaum, so wie er in
der Eisenzeit gefertigt wurde. Das ist die Hauptattraktion
für das archäotechnische Festival, das
dort jetzt gestartet ist.
Frisch geschärft präsentierte Archäotechniker
Norbert Marx Äxte und Beitel. Am Schlepziger
Weidendom lässt er einen Einbaum aus der
Eisenzeit entstehen.

Foto: Jens Golombek
Am 18. April soll der fertige Einbaum auf Jungfernfahrt
gehen.
Zeichnungen eines
historischen Fundes aus der Uckermark wurden dem
Archäotechnischen Zentrum (ATZ) Welzow vom
Brandenburger Landesamt für Denkmalpflege
zur Verfügung gestellt, so dass exakt nach
einem Original gefertigt wird. Der Nachbau entsteht
in den nächsten drei Wochen, umrahmt von
Themenaktionstagen.
Die ersten Späne
machten Unterspreewalds Amtsdirektor Jens-Hermann
Kleine und Kulturdezernent Carsten Saß (beide
CDU). Sie schlugen mit eisernem Werkzeug die ersten
Schindeln vom Eichenstamm ab.
Es gab auch
Versuche mit Steinbeilen, aber das ist kaum zu
schaffen, erklärte Archäotechniker
Norbert Marx. Aber auch so wird mir jetzt
doch etwas schlecht, wenn ich sehe, wie langsam
wir an der späteren Unterseite vorankommen.
Nach der äußeren Präparation,
bei der unter anderem Bug und Heck spitz gemacht
werden, beginne das mühsame Aushöhlen.
Gäste eingeladen
Besucher können
Marx bei allen Arbeiten über die Schulter
schauen und selber mit Hand anlegen. Nebenbei
werden weitere eisenzeitliche Techniken und Fundstücke
präsentiert. Keramikherstellung, Pfeil und
Bogen, Spinnen und Fischfang sowie Feuer und Flamme
sind die Schwerpunkte der Thementage.
Wir machen
hier keinen Quatsch, jedes Detail ist historisch
belegt, ergänzte Archäologe Dr.
Hans Joachim Behnke. Den Schwerpunkt bilden
dabei die Germanen. Dabei konzentriere er
sich lokal begrenzt auf unseren Spreewald
und beziehe Slawen mit ein. Auf keinen Fall solle
das Festival einen Mittelaltermarkt darstellen,
machte Behnke deutlich.
Jederzeit können
Besucher ausprobieren, was unsere Vorfahren
gekonnt haben. Denn die waren keinesfalls zottelig
oder schlecht gekleidet. Sie sprachen und lachten
wie wir, waren handwerklich hoch spezialisiert.
Amtsdirektor Kleine
freute sich darüber, dass hier keine
trockene Geschichte präsentiert, sondern
die eigene Vergangenheit erlebbar gemacht wird.
Er schätze dabei ganz besonders die Privatinitiative,
ohne Einwirken der öffentlichen Hand. So
etwas bringt die Region und ihren Tourismus weiter
nach vorn.
Initiator Torsten
Römer von der Spreewaldbrauerei freute sich,
dass wir dieses Projekt in Windeseile auf
die Beine stellen konnten.
Zur Finanzierung
steuert der Landkreis Dahme-Spreewald 9200 Euro
bei. Das Geld fließt aus dem Förder-Programm
Stärken vor Ort. Kulturdezernent
Carsten Saß zufolge ergänzt dieses
Mikroprojekt die bisher geförderten Aktionen
ideal.
Jungfernfahrt
Römer wiederholte
seinen Aufruf an geübte Paddler und Kanuten,
sich für die Jungfernfahrt am 18. April zu
melden. Durch das hohe Eigengewicht stünden
die Seitenwände der früheren Eiche voraussichtlich
maximal 20 Zentimeter aus dem Wasser.
Kähne
sind eine relativ späte Erfindung. Es ist
belegt, dass diese aus einem ganzen Stamm gefertigten
Vorläufer hier gefahren sind, informierte
Behnke. Die waren nicht zum Futtertransport
geeignet. Wir reden von der Zeit um Christi Geburt.
Damals fuhr man mit zwei, drei Mann höchstens
Fischen oder, um die Freundin zu besuchen.
Jens Golombek
Eisenzeit-Einbaum
entsteht in Schlepig
Planungen für Archäotechnisches
Festival konkret
Auf dem Gelände
rund um die Schlepziger Privatbrauerei 1788 fällt
am 27.März diesen Jahres um 11 Uhr der Startschuss
für ein archäotechnisches Kabinettstückchen.
Das in Welzow angesiedelte Archäotechnische
Zentrum (ATZ) erhält am Schlepziger Spreeufer
die Möglichkeit, unter Führung von Archäologe
Dr. Hans Joachim Behnke einem breiten Publikum
zu zeigen, wie ein Einbaum entsteht.
Der ATZ-Archäotechniker Norbert Marx wird
zusammen mit einigen Mitstreitern zu Beginn der
Schlepziger Kahnfahrsaison einen Einbaum wieder
entstehen lassen, wie er vor mehreren hundert
Jahren in den Spreefließen unterwegs war.
Zeichnungen eines historischen Fundes aus der
Uckermark wurden dem ATZ vom Brandenburger Landesamt
für Denkmalpflege zur Verfügung, so
dass exakt nach einem Original gefertigt wird.
Der Nachbau entsteht in einem knapp drei Wochen
laufenden Archäotechnischen Festival
mit eisenzeitlichen Werkzeugen über Ostern.
Besucher können dem Techniker bei allen Arbeiten
über die Schulter schauen und selber mit
Hand anlegen. Nebenbei werden weitere eisenzeitliche
Techniken und Fundstücke präsentiert.
Keramikherstellung, Pfeil und Bogen, Spinnen und
Fischfang sowie Feuer und Flamme sind die Schwerpunkte
der Thementage überschrieben.
Dr. Torsten Römer, Eigentümer von Brauerei
und Landgasthof Zum grünen Strand der
Spree stellt den sechs Meter langen, 150-jährigen
Eichenstamm zur Verfügung. Denn der studierte
Mediziner ist seit seiner Jugend geschichts- und
archäologiebegeistert. Ich habe diesen
Eichenstamm im Schlepziger Buchenhain erworben
und war eigentlich schon immer von Einbäumen
fasziniert, berichtet Römer. Da
hat es sich einfach angeboten, das jetzt mal zu
realisieren.
Der Einbaum, der Mitte März auf das Gelände
am Weidendom transportiert und geschält wird,
stehe dabei physisch im Mittelpunkt und biete
wertvolle Brückpfeiler zu angrenzenden
Themen wie z. B. dem Netzsenker. Dieses Festival
ist für mich nicht nur ein gastronomisches
Event, sondern eine ernsthafte Beschäftigung
mit den Fähigkeiten unserer Vorfahren.
Auf die Ergebnisse beim Brauen, Brennen, Backen,
Grillen und Räuchern brauchen die Gäste
dennoch im Rahmen der historischen kulinarischen
Möglichkeiten nicht verzichten. Honig
wird hier als Wein, sprudeliges Meetgetränk
und natürlich in gebrannter Form eine zentrale
Rolle spielen.
Wir machen hier keinen Quatsch, jedes Detail
ist historisch belegt, stellt Archäologe
Dr. Hans Joachim Behnke ergänzend klar. Den
Schwerpunkt bilden dabei die Germanen. Slawen
würden aber als archäologische Unschärfe
mit betrachtet. Wir machen hier nicht Frankreich
und Amerika sondern lokal begrenzt auf unseren
Spreewald. Auf keinen Fall soll das Festival
einen Mittelaltermarkt darstellen oder Kostümsäufer
anlocken.
Als Partner haben sich die Archäotechniker
Partner wie den Stärken vor Ort-Sozialfonds,
die Arge, den Krummspree-Verein, das Biosphärenreservat
Spreewald und den Wildpark Johannismühle
ins Boot geholt um die Vielfalt der experimentalarchäologischen
Aktivitäten zu garantieren.
Neben der Nutzung des Weidendomes finden
Aktivitäten und Ausstellungen auch in den
Eichenfässern und im Pfahlhaus statt,
kündigt Torsten Römer an. Unter
Einbeziehung aller Interessierter soll sich der
Besucher ein Bild von den Fertigkeiten unserer
Vorväter machen.
Dass Archäotechniker Norbert Marx das Handwerk
längst vergessener Generationen versteht
macht er ganz nebenbei klar. Die Eisenzeit
trägt ihren Namen ja nicht zufällig,
holt er ganz beiläufig sein Feuerzeug
aus der Hosentasche. In einem Säckchen sind
Feuerstein, gekoktes Leinen als Zunder und ein
Feuerstahl verwahrt.
Gefühlvoll schlägt Marx ein mal mit
dem Striker am Feuerstein entlang
um damit vor den erstaunten Mitstreitern binnen
Sekunden ein kleines Feuer zu entfachen.
Mit dem auf Helge legen fällt
für Norbert Marx der Startschuss für
die zweieinhalbwöchige Handwerksarbeit. Ein
Mann wird von früh bis spät Hacken und
eine Menge Eichenspäne produzieren. Bei jedem
Wetter wird gearbeitet, uns läuft sonst die
Zeit weg.
Dennoch gibt sich der Archäotechniker zuversichtlich,
hat auch keine Angst vor Spannungsrissen. Da
kommt dann einfach Birkenpech rein und wird sicher
wieder dicht. Noch ist kein Name für
das schwimmende Gefährt gefunden. Da
hat der Hauer lange lange Zeit, um darüber
nach zu denken.
Für den 18 April sind Taufe und Stapellauf
geplant. Mit den Eichenpaddel den Einbaum
zu fahren ist die Hölle, denn er ist unten
rund, warnt Norbert Marx aus eigener Erfahrung.
Hinstellen und womöglich Staken ist
überhaupt nicht möglich.
Durch das hohe Eigengewicht stünden die Seitenwände
voraussichtlich maximal 20 Zentimeter aus dem
Wasser. Kähne sind eine relativ späte
Erfindung. Es ist mit Sicherheit belegt, dass
diese aus einem ganzen Stamm gefertigten Vorläufer
hier gefahren sind, berichtet Dr. Behnke.
Die waren aber nicht zum Futtertransport
geeignet. Wir reden hier von der Zeit um Christi
Geburt. Damals fuhr man mit 2-3 Mann höchstens
Fischen oder um die Freundin zu besuchen.
Für die Probefahrt nach festlichem Opfer,
Taufe und Stapellauf am 18. April wird noch Personal
gesucht. Natürlich werde auch ich mit
an Bord sein, verspricht Baumeister Marx.
Aber es währe toll, wenn sich Kajak-
oder Kanusportler mit Geschick und gutem Gleichgewichtssinn
melden könnten.
Weitere Informationen, den genauen Zeitplan und
Kontaktdaten finden sie im Internet unter www.spreewaldbrauerei.de
oder www.atz-welzow.de.

Fotos:
Archäologe Dr. Hans Joachim Behnke, Dr. Torsten
Römer und Archäotechniker Norbert Marx
planen Termine und Details

Stichwort ATZ
In der alten Feuerwache von Welzow (im Süden
Brandenburgs im Landkreis Spree-Neiße) wird
derzeit ein archäotechnisches Zentrum aufgebaut,
das die technischen Aspekte in der Archäologie
und der unmittelbaren Anschauung der archäologischen
Ausgrabungen vor Ort erlebbar macht. Der Förderverein
Archäotechnisches Zentrum Welzow e.V. setzt
publikumswirksam Erkenntnisse der Landesarchäologie
und der experimentellen Archäologie für
Besucher um und setzt sich als außerschulische
Bildungseinrichtung mit der Präsentation
aller Fragestellungen rund um die Archäologie
auseinander.
Das ATZ entsteht direkt am aktiven Tagebau Welzow-Süd.
Im Zentrum wird der Fragestellung nachgegangen,
was Archäologen machen, sie dabei finden
und welche Methoden für Suche, Einordnung
und Bewahrung der Funde anwenden.
Als zweiter Themenschwerpunkt steht die Archäotechnik,
die Beschäftigung mit den Kenntnissen und
Arbeitsprozessen unserer Vorfahren im Visier der
Arbeit. Holz in der Vorgeschichte kann in vielen
Angeboten selbst erlebt werden.
Das ATZ nimmt in diesen Wochen seine Arbeit auf.
Im touristischen Gesamtkonzept der Stadt Welzow
ist es Anlaufpunkt für alle kulturgeschichtlich
interessierten Besucher die dem Thema Archäologie
näher kommen wollen.
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18.4.2010
Festliches Opfer, Taufe, Stapellauf am 18.4.2010
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15.3.2010 Anlieferung
des Eichenstammes, Bau einer Helling, Schälung des
Stammes
18.3.2010 Fotodokumentation
1
Dachschindeln (Behnke)
|
27.3
|
Empfang,
Sägen und spalten, Feuer machen, Backen, Räuchern,
Grillen, Schmieden
|
Weissbier
u. Metanstich
|
Presse,
Marx, Blumenstein, Fotodokumentation 2 Behnke
|
Säge:
Zech, Hörner: Marx
|
9:00-19:00
|
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28.3
|
Sägen
und spalten, Feuer machen, Schmieden, Backen, Räuchern,
Grillen
|
|
Marx,
Blumenstein, Fotodokumentation 3 Behnke
|
|
9:00-17:00
|
|
29.3
|
Sägen
und spalten, Feuer machen
|
|
Marx
|
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9:00-17:00
|
|
30.3
|
Sägen
und spalten, Feuer machen
|
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Marx,
Thiel, Lehmann, Fotodokumentation 4 Behnke
|
|
9:00-17:00
|
|
31.3
|
Sägen
und spalten, Feuer machen
|
|
Marx
|
|
9:00-17:00
|
|
1.4
|
Sägen
und spalten, Feuer machen
|
|
Marx,
Thiel, Lehmann, Fotodokumentation 5 Behnke
|
|
9:00-17:00
|
|
2.4
|
Thementag
Biosphäre "Fisch", Einbaum, Feuer
machen, Backen, Räuchern, Grillen
|
|
Marx,
Presse
|
Hebs
brennt
|
9:00-19:00
|
|
3.4
|
Gründel:
Einbaum, Backen, Räuchern, Grillen
|
|
Fotodokumentation
6 Behnke, Marx fehlt
|
Uwe
braut
|
9:00-19:00
|
|
4.4
|
Einbaum,
Feuer machen, Backen, Räuchern, Grillen, Perlen,
Bogen
|
|
Marx,
Heinrich
|
Uwe
braut
|
9:00-19:00
|
|
5.4
|
Einbaum,
Feuer machen, Backen, Räuchern, Grillen, Perlen,
Bogen
|
|
Marx,
Messenbrink,
Hanisch,
Heinrich
|
Hebs
brennt
|
9:00-17:00
|
|
6.4
|
Einbaum,
Feuer machen, Keramik, Spinnen
|
|
Marx,
Brabandt- Behnke und v. Martens, Fotodokumentation
7 Behnke, Hanisch
|
|
9:00-17:00
|
|
7.4
|
Einbaum,
Feuer machen, Keramik, Spinnen
|
|
Marx,
Brabandt-Behnke und v. Martens, Fotodokumentation
8 Behnke
|
|
9:00-17:00
|
|
8.4
|
Einbaum,
Feuer machen, Keramik, Spinnen
|
|
Marx,
Brabandt- Behnke und Fotodokumentation 9 Behnke
|
|
9:00-17:00
|
|
9.4
|
Einbaum,
Feuer machen, Keramik, Spinnen
|
|
Marx,
Brabandt- Behnke und Fotodokumentation 10 Behnke
|
|
9:00-19:00
|
|
10.4
|
Thementag
Spinnen, Einbaum, Backen, Räuchern, Grillen
|
|
Marx,
Brabandt- Behnke und Fotodokumentation 11 Behnke
|
|
9:00-19:00
|
|
11.4
|
Thementag
Adlerfeder, Pfeile, Einbaum, Backen, Räuchern,
Grillen
|
|
Marx,
Presse
|
|
9:00-17:00
|
|
12.4
|
Einbaum
|
|
Marx
|
|
9:00-17:00
|
|
13.4
|
Einbaum
|
|
Marx
|
|
9:00-17:00
|
|
14.4
|
Einbaum
|
|
Marx
|
|
9:00-17:00
|
|
15.4
|
Einbaum,
Perlen und Keramik
|
|
Marx,
Thiel, Lehmann, Fotodokumentation 12 Behnke
|
|
9:00-17:00
|
|
16.4
|
Einbaum
|
|
Marx
|
|
9:00-19:00
|
|
17.4
|
Einbaum,
Feuer machen, Backen, Räuchern, Grillen
|
Kuh,
Schwein am Spieß
|
Marx,
Fotodokumentation 13 Behnke
|
|
9:00-19:00
|
|
18.4
|
Taufe,
Opfer, Stapellauf, Feuer machen, Backen, Räuchern,
Grillen
|
Suppe,
Gulasch
|
Marx,
Fotodokumentation 14 Behnke, Presse
|
Alle
|
9:00-17:00
|
|
Kontakt und Beteiligte:
Förderverein Archäotechnisches
Zentrum Welzow, Poststraße 8, in 03119 Welzow, Dr.
Hans Joachim Behnke, Norbert Marx.
Telefon 035751 28224,
E-Mail: info@atz-welzow.de, N.-V.Marx@web.de
http://www.atz-welzow.de/
http://www.test.atz-welzow.de/

Mit freundlicher Unterstützung
von:
|
ESF-
Programm Stärken vor Ort
|
|
|
Bundesagentur
für Arbeit Cottbus
|
|
Biosphärenreservat
Spreewald, Außenstelle Schlepzig, Herr Weingardt
Naturpark Johannismühle, Herr Uwe Banisch
Frau Dr. Braband-Behnke, Archäologin
Henry Blumenstein, Schmied
Mandy v. Martens, Keramik
Landgasthof zum grünen Strand der Spree
Antenne Brandenburg
Lausitzer Rundschau
|
Hintergrund 1.:
*Ich packe meinen Koffer *
*Das ATZ wird durch den Archäotechniker
Norbert Marx aus Vetschau
verstärkt.** *
Archäologie hautnah für
alle, die einmal in die Arbeitstechniken der
Steinzeit abtauchen wollen -- dies bietet das Archäotechnische
Zentrum
ab Januar mit Hilfe eines Steinzeitkoffers an. Der versierte
Archäotechniker Norbert Marx bestückt zur Zeit einen
Koffer mit allerlei
typischen Fundgegenständen, die in der Niederlausitz oder
anderen
Landesteilen Brandenburgs bei archäologischen Ausgrabungen
gefunden
wurden. Neben verschiedenen Steinwerkzeugen, Ausrüstungsgegenständen
und
Handwerkszeug aus verschiedenen Materialien sind auch Leder, Geweih
und
Keramik mit an Bord. Selbstverständlich alles zum Anfassen
und
ausprobieren, denn es handelt sich um Replikate der echten Funde,
die
man im Landesmuseum im Paulikloster in Brandenburg an der Havel
bewundern kann. Wer also immer schon einmal Feuer machen wollte
wie in
der Steinzeit, wer sich fragt, wie mit Hilfe einer Feuersteinknolle
und
wenigen Minuten Arbeit rasiermesserscharfe Werkzeuge entstehen
oder wie
aus einem Fell Leder wird, der muss nur Herrn Marx zuhören
und den
Koffer auspacken. Dann geht sie los, die spannende Stunde der
Steinzeit.
Mit der Einstellung von Herrn Marx verstärkt sich das Archäotechnische
Zentrum im Bereich Archäotechnik. Mit seiner Hilfe können
Gruppen
zukünftig ganz handfest Techniken aus längst vergangenen
Zeiten lernen
und ausprobieren. Wer also sein Fest mit einem zünftigen
Aktivteil
bereichern will, wer einen wirklich spannenden Kindergeburtstag
ausrichten will oder seinen Freunden unbekannte Einblicke in die
Lausitz
bieten möchte, der sollte mit dem Archäotechnischen
Zentrum sprechen.
Herr Marx packt dann seinen Koffer und kommt!
Kontakt:
Förderverein Archäotechnisches
Zentrum Welzow e.V.
Dr. Hans Joachim Behnke
Telefon 035751 28224
info@atz-welzow.de, http://www.native-american-whistle.de/
Hintergrund 2.:
Lausitzer Rundschau Spremberg
15.10.2009
Tatkräftige Verstärkung
für den Welzower Förderverein
Welzow Der Förderverein Archäotechnisches
Zentrum Welzow hat jetzt vier Mitarbeiter. Mitte September sind
Daniela Thiel und Sven Lehmann aus Welzow für den Bereich
Kulturgeschichtliche Bildungsarbeit und Archäotechnik eingestellt
worden. Sie werden innerhalb eines Jahres die Ausstellung im Archäotechnischen
Zentrum (ATZ) in der Alten Feuerwehr in Welzow mitgestalten.
15.10.2009
Daniela Thiel und Sven Lehmann sind seit dem 15. September beim
ATZ . Foto: ATZ
ATZ-Leiter Dr. Hans Joachim Behnke sagt: Für unser
Vorhaben, Werkzeuge und Gebrauchsgegenstände nach originalen
Vorbildern der Landesarchäologie zu fertigen, bringen beide
ideale Voraussetzungen mit. Sie besitzen nämlich umfangreiche
Kenntnisse in der Holzbearbeitung. Das Arbeitsverhältnis
werde durch den Landkreis Spree-Neiße, Eigenbetrieb Grundsicherung,
gefördert.
Neben anstehenden Holzarbeiten
vom einfachen Werkzeugstiel bis hin zu komplizierten Holzverbindungen,
wie sie schon vor Jahrtausenden in der Niederlausitz hergestellt
wurden, würden die neuen ATZler den archäologischen
Schaugarten hinter dem Gebäude der Alten Feuerwehr herrichten.
Wie der ATZ-Leiter mitteilt, hätten Daniela Thiel und Sven
Lehmann bei Veranstaltungen mit Schulklassen aus den umliegenden
Landkreisen bereits mitgemacht. Ganz nebenbei vertiefen
sie dabei ihre Kenntnisse in der Archäologie der Lausitz
und unterstützen die Projektleiter bei der Öffentlichkeitsarbeit,
sagt Dr. Behnke.
In den vergangenen Tagen hat das
Duo Blumenbeete in der Eintrachtallee angelegt, damit Welzow
bunter wird, wie die beiden jungen Leute sagen. Im nächsten
Jahr sollen am Straßenrand Blumen blühen, wie sie schon
seit Jahrhunderten in der Niederlausitz zu finden sind. Dr. Behnke:
Die Blumen rahmen zukünftig das Gelände an den
wiederaufgebauten Originalbefunden aus Klein Görigk im Industriegebiet
der Stadt Welzow.
Kontakt: Förderverein Archäotechnisches
Zentrum Welzow, Poststraße 8, in 03119 Welzow,
Telefon 035751 28224,
E-Mail: info@atz-welzow.de
Von Klaus Gentzsch
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